Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Sonntagmorgen in einer oberschwäbischen Kleinstadt: Max von Steyn, Journalist und Biografienschreiber, liegt verkatert in seiner Hängematte, als die Pharmaunternehmerin Sonja Berger ihn aus seinen süßen Träumen reißt und um Hilfe bittet. Ihr Mann ist verschwunden.
Es sind nicht nur Sonja Bergers braue Augen und ihr weicher Mund, die Max von Steyns Jagdfieber entfachen. Ihr vermisster Mann teilt auch eine seiner größten Leidenschaften: das Joggen. Und er ist in gentechnische Versuche verwickelt, die so manche Frage aufwerfen.
So beginnt ein spannungsgeladener Wettlauf um das Leben des Vermissten, in dem Max von Steyn nicht immer weiß, wer auf seiner Seite steht und wer versucht, ihn aus dem Rennen zu werfen.
Ein atemloser und prickelnder Krimi im sonst so lieblichen Oberschwaben.
Klaus Eckardt, Jahrgang 1960, ist nach Wanderjahren durch halb Deutschland seit 15 Jahre in Oberschwaben heimisch. Dort arbeitete er als Journalist und Pressesprecher, seit mehreren Jahren leitet er eine Volkshochschule. In seiner Freizeit läuft er am liebsten durch die oberschwäbische Natur.
BioRunning:Laufen für die Seele: Die Luijpers-Methode nach Feldenkrais
Autoren: Moana Luijpers, Wim Luijpers
Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Das neue Buch von Bestsellerautor Wim Luijpers:Laufen im Einklang mit der Natur
Mit seinen Bestsellern Gentle Running (60.000 verkaufte Exemplare) und BodyRunning hat Wim Luijpers einen Trend kreiert Körperbewusstheit ohne Leistungsdruck. Gemeinsam mit seiner Frau Moana vermittelt er in seinem neuen Buch anhand zahlreicher praktischer Übungen, wie man leicht und lustvoll die Freude an Bewegung und insbesondere am Laufen findet. Grundlage ist die Feldenkrais-Methode, die auf sehr sanfte Weise die Wahrnehmung und Beweglichkeit des gesamten Körpers fördert. Das beugt Abnützungen an den Gelenken vor bzw. gleicht sie aus. Das eigentliche Ziel ist Harmonie für Körper, Geist und Seele und damit mehr Lebenslust, Kreativität und Erfolg im Beruf. Luijpers Charisma, seine intensive Seminartätigkeit und seine große Medienpräsenz haben ihn als Lauftrainer der sanften Methode international bekannt gemacht. Er liegt damit ganz im Trend der Freude an sanfter Bewegung, an Entschleunigung und nicht leistungsorientiertem Sport.
Über den Autor
Moana Luijpers-Rochel, Österreich/Griechenland, Ausbildungen für Bewegungsanalyse, Tanz und Artistik. Weiterbildungen in der humanistischen Psychologie, Psychosomatik und Prävention. Bewegungstraining und Seminartätigkeit im In und Ausland, Projektmanagement der W&M Luijpers Gentle Movement Academy.Wim Luijpers, Neuseeland/Griechenland, Diplome der American Feldenkrais Guilde und des Institute for Human Movement in Kalifornien. Autor der Bestseller Gentle Running, Gentle Moving und Body-Running. Protagonist der Feldenkrais-Methode, international viel gebuchter Trainer für Lauf-und Gesundheitsseminare
Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Kurzbeschreibung
Auf Schritt und Fehltritt: Es sind gewagte Expeditionen in die Welt des Sports, auf die Schweinehund Marvin sein "Herrchen" begleiten muss. Mit Laufen, Radeln, Schwimmen, Golf, Yoga, Pilates und Zehnkampf bringt Marvin das Zwerchfell in Topform.
Buchrückseite
Auf Schritt und Fehltritt: Es sind gewagte Expeditionen in die Welt des Sports, auf die Schweinehund Marvin sein "Herrchen" begleiten muss. Mit Laufen, Radeln, Schwimmen, Golf, Yoga, Pilates und Zehnkampf bringt Marvin das Zwerchfell in Topform.
Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Kurzbeschreibung
Als sie bei 1,75 Meter Körpergröße satte 122 Kilogramm auf die Waage bringt, beschließt Jayne Williams, das sei nicht nur genug, sondern zu viel. In saloppem Plauderton berichtet die Autorin, wie sie sich von einem stark übergewichtigen Sportmuffel zur Triathletin verwandelte.
Ihr Credo: Triathlon ist keine Sportart nur für durchtrainierte Übermenschen mit Waschbrettbauch! Jeder noch so übergewichtige und undisziplinierte Otto Normalverbraucher kann durchaus Dinge leisten, von denen er kaum zu träumen wagte!Es ist nie zu spät!
Triathlon ist nicht nur etwas für junge, schnelle oder schlanke Menschen. Jeder kann die Bewegung genießen und Ziele erreichen, die er nie für möglich gehalten hätte!
Triathlon ist für Couchpotatos geradezu ideal: Schwimmen, Radfahren und Laufen bieten viel Abwechslung, sind gelenkschonend und ermöglichen somit einen sanften Start in ein sportlich-dynamisches Leben.
Dabei geht es keinesfalls um Höchstleistungen. Jayne Williams hat durch den Sport zwar viel Gewicht verloren, bezeichnet sich aber immer noch als Triathlonschnecke. Für sie steht der Spaß an der Bewegung im Vordergrund und die Tatsache, dass sie als Triathletin weit weniger an Krankheiten und Verletzungen leidet als vorher.
Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund, erzählt in lässig-saloppem Tonfall ihre Geschichte und lädt jeden ein, sein Leben ebenfalls in Schwung zu bringen.
Buchrückseite
Es ist nie zu spät! Triathlon ist nicht nur etwas für junge, schnelle oder schlanke Menschen. Jeder kann die Bewegung genießen und Ziele erreichen, die er nie für möglich gehalten hätte! Triathlon ist für Couchpotatos geradezu ideal: Schwimmen, Radfahren und Laufen bieten viel Abwechslung, sind gelenkschonend und ermöglichen somit einen sanften Start in ein sportlich-dynamisches Leben. Dabei geht es keinesfalls um Höchstleistungen. Jayne Williams hat durch den Sport zwar viel Gewicht verloren, bezeichnet sich aber immer noch als Triathlonschnecke. Für sie steht der Spaß an der Bewegung im Vordergrund - und die Tatsache, dass sie als Triathletin weit weniger an Krankheiten und Verletzungen leidet als vorher. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund, erzählt in lässig-saloppem Tonfall ihre Geschichte und lädt jeden ein, sein Leben ebenfalls in Schwung zu bringen.
Mentales Training für Triathleten und alle Ausdauersportler
Autoren: Jim Taylor, Terri Schneider
Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Kurzbeschreibung
Der wichtigste Muskel ist das Gehirn! Zwar ist eine gute körperliche Vorbereitung für einen schnellen Wettkampf unerlässlich, aber wer den Zielsprint gewinnt, entscheidet sich im Kopf der Sportler.
Dieses Buch gibt wertvolle Anregungen, wie man seine Motivation und Erregung auf ein geeignetes Niveau einstellt, wie man Selbstvertrauen und Konzentration fördert und in Training und Wettkampf erfolgreich mit Emotionen und Schmerz umgeht.
Klappentext
"Wer nur seinen Körper trainiert, verliert!"
Von zwei Sportlern mit den gleichen körperlichen Voraussetzungen und der gleichen Ausrüstung wird bei einem Kopf-an-Kopf-Rennen stets derjenige gewinnen, der mental besser vorbereitet ist. Und genau wie die körperliche Leistung nur durch konsequentes Training gesteigert wird, erfordert es viel Zeit und eine gezielte Vorbereitung, seine mentale Leistungsfähigkeit zu entwickeln.
Dieses Buch will Ihnen dabei helfen, die psychischen Hürden beim Triathlon erfolgreich zu bewältigen. Mit dem richtigen Motivationsniveau und mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten werden Sie eine völlig neue Leistungsebene erreichen - unabhängig von Ihrem jetzigen Leistungsstand.
Wir möchten Sie mit einer Reihe von Schlüsselbegriffen vertraut machen, auf die Mentales Training für Triathleten aufbaut. Ein Ausdruck, der im Sport mit Vorliebe gebraucht wird, ist Spitzenleistung". Inzwischen ist er Teil unseres alltäglichen Wortschatzes geworden und wird von Athleten, Trainern und Sportpsychologen ebenso genutzt wie von Geschäftsleuten und all jenen, die Leistungen auf hohem Niveau erbringen. Bezeichnenderweise wird Spitzenleistung als die höchste Leistungsstufe definiert, die eine Person erreichen kann, und gilt als erstrebenswertes Ziel für alle Sportler. Nach einer Promotion wollte daher auch Jim, dass die Athleten, mit denen er arbeitete, Spitzenleistungen erreichten.
Doch mit zunehmender Erfahrung als Psychologe und Autor stieg Jims Wertschätzung für die Macht des Wortes, und er erkannte, wie überaus wichtig es ist, dass unsere Wortwahl exakt auf das Thema zugeschnitten ist, das wir vermitteln möchten. Er sah mehrere Ungereimtheiten im Grundgedanken der Spitzenleistung. Triathleten können nur für sehr kurze Zeit eine Höchstleistung beibehalten. Wären Sie etwa zufrieden, wenn Sie nach einer guten Leistung in einem Wettkampf in den darauf folgenden Rennen schlecht abschnitten? Außerdem gibt es, nachdem diese Leistungsspitze erreicht ist, nur noch einen Weg - und der geht bergab.
Also suchte Jim viele Jahre lang nach einem Ausdruck, der präzise beschrieb, wonach Athleten seiner Meinung nach streben sollten. Eines Tages lief er durch die Fleischabteilung eines Supermarktes und sah Wurst mit dem Etikett: "Erstklassiger Aufschnitt". Er wusste, dass er auf der
richtigen Fährte war. Er schlug "erstklassig" im Wörterbuch nach und fand die Erklärung: "von höchster Qualität oder besonders wertvoll". So war der Ausdruck "erstklassige Leistung" geboren - ein Begriff, der gut beschrieb, was er von Athleten als Zielsetzung erwartete.
Erstklassige Leistung oder, in unserem Fall, erstklassiger Triathlon, steht für "das Erbringen eines beständig hohen Leistungsniveaus unter Bedingungen, die die höchsten Herausforderungen stellen". Es gibt in dieser Definition zwei essentielle Wörter. Das erste Schlagwort lautet "beständig". Wir möchten, dass Sie tagtäglich, Woche für Woche und Monat um Monat einen hohen Level an sportlichen Leistungen an den Tag legen. Der Begriff der erstklassigen Leistung beinhaltet nicht, zu jeder Zeit "voll da" zu sein - das ist unmöglich. Vielmehr geht es um sportliche Ergebnisse auf hohem Niveau mit einem Minimum an Höhen und Tiefen, anstelle der großen Leistungsschwankungen, die unter Triathleten so häufig im Training und bei Wettkämpfen zu beobachten sind. Das zweite Schlagwort ist "Herausforderungen". Es kann einfach sein, unter idealen Bedingungen gegen ein leichtes Teilnehmerfeld anzutreten und in einem unbedeutenden Wettkampf ein gutes Rennen zu machen. Was die großen Triathleten erfolgreich macht, ist ihre Fähigkeit, unter den schlimmsten Bedingungen, die man sich vorstellen kann, gegen ein überragendes Feld anzutreten und in dem wichtigsten Rennen ihres Lebens ihr Bestes zu geben.
Wenn Sie auf dieser Leistungsstufe stehen, nämlich auf der des erstklassigen Triathlons, dann werden Sie nicht nur Erfolg haben; Sie schöpfen auch unendlich viel Freude und Befriedigung aus Ihren sportlichen Anstrengungen. Na, wenn das kein erstrebenswertes Ziel ist!
» Kilometer sammeln, Motivation tanken, Tricks probieren
Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Kurzbeschreibung
Mit unbezahlbaren Geheimtipps und den wichtigsten Laufterminen in aller Welt
Frohe Botschaft für alle Fans: Auch 2011 ist Achim Achilles wieder voll dabei. Sein beliebter Laufkalender enthält ein praktisches Trainingstagebuch, viele fundierte Tipps zu Trainingsaufbau und Motivation sowie originelle Anekdoten rund um das Thema Laufen.
Über den Autor
Achim Achilles lernte im Alter von drei Jahren das Laufen, zwei Sieger-, eine Ehrenurkunde (Messfehler) bei den Bundesjugendspielen. Ausdauerprobleme verhinderten Sport als viertes Abiturfach (nach Religion, Erdkunde und Töpfern), stattdessen Deutsch. Drei völlig verschenkte Fitnessclub-Mitgliedschaften. Lernte Mona in einem Kurs für Seidenmalen in der Toskana kennen. Sie war die Busfahrerin, die die Gruppe vom Bahnhof Siena abholte. Seither immer wieder verzweifelte Versuche, einer geregelten Tätigkeit nachzugehen, die aber ähnlich scheiterten wie regelmäßiges Lauftraining. Gelegentliche Auftritte in Laufklamotten sind im Prinzip die einzige Chance für ihn, in seinem Berliner Wohnblock (Altbau) ein wenig an Sozialprestige zu gewinnen. Tüftelt an Schweiß aus der Sprühdose, um hartes Training auch geruchsecht vorzutäuschen.
Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Aus der Amazon.de-Redaktion
Rein anatomisch betrachtet ist der Homo sapiens nicht zum sesselhockenden Denker und schon gar nicht zum buckelnden Handwerker geboren sondern zum leichtfüßigen Läufer. Komisch nur, dass unserem Körper diese seine wahre Bestimmung so gar nicht bewusst zu sein scheint. Der Geist wäre ja willig, allein das Fleisch ist schwach. Dennoch wollen es allein in Deutschland 17 Millionen Zivilisationskrüppel wissen und quälen sich der Gesundheit zuliebe mit keuchendem Atem, stechender Leber und krampfenden Muskeln im leichten Trab durch die Stadtparks. Zum eloquenten Sprachrohr dieser Heerscharen auf dem Leidensweg hat sich seit geraumer Zeit Hajo Schumacher aufgeschwungen.
In einer allwöchentlichen Kolumne auf Spiegel Online gibt er unter dem Pseudonym Achim Achilles den Antitypen zu all den bis in die Haarspitzen motivierten Fitnessgurus. Eine Art Woody Allen des Joggings, der angesichts der bitteren Erkenntnis, dass seine stärkste Disziplin offenbar in der Regeneration liegt, mit sich und der Welt hadert aber dennoch niemals aufgibt. Bereits zum zweiten Mal hat der Heyne Verlag ein Best of Achilles' Verse herausgebracht. Lerne Laufen ohne Leiden lautet der Untertitel des Büchleins, in dem der Berliner Journalist zumindest verbal einmal mehr zur Hochform aufläuft.
In 69 zum Quieken komischen Anekdoten berichtet er vom ewigen Ringen mit dem Schweinehund im Inneren und dem Kampfhund im Stadtpark, vom Jahrmarkt der Eitelkeiten und pubertierendem Imponiergehabe in der Szene, die in gewisser Weise als Miniaturausgabe unserer Leistungsgesellschaft entlarvt wird. Wie heißt es so schön an einer Stelle: "Wer läuft, will Qual und Zweck: Anerkennung, Abnehmen, Bestzeit rennen, von Kollegen bestaunt werden, Durchhalten. Wo kommen wir denn da hin, wenn Laufen auf einmal Spaß macht?" - Franz Klotz
"Achim Achilles ist ein Naturereignis, gewaltiger als acht Himbeerwodka." (Maybrit Illner )
"'Achilles' Verse' sollte es auf Krankenschein geben." (René Hiepen, ZDF-Moderator und Marathon-Läufer )
Kurzbeschreibung
Laufen hat nichts mit Lachen zu tun!, Achim Achilles
Vom Martyrium des Tempotrainings über nächtliche Fressattacken bis zum Pronationsmittelbrückenleichtbauschuh - schonungslos seziert Deutschlands bekanntester Freizeitsportler den Irrsinn der schönsten Hauptsache der Welt.
Er läuft und läuft und läuft … und seine Fangemeinde wächst ständig. Denn niemand bringt die Freuden und Nöte der Hobbyläufer besser auf den Punkt als Achim Achilles. Von der Kunst des Tempolaufs bei pfeifender Lunge bis zum Superschuh mit Pronationsmittelbrückenleichtbautechnologie - in seinem neuen Kolumnen-Band seziert Deutschlands bekanntester Freizeitsportler wieder schonungslos den alltäglichen Irrsinn des Freizeitsports.
Klappentext
"Achim Achilles ist ein Naturereignis, gewaltiger als acht Himbeerwodka."
Maybrit Illner
"'Achilles' Verse' sollte es auf Krankenschein geben."
René Hiepen, ZDF-Moderator und Marathon-Läufer
Über den Autor
Achim Achilles lernte im Alter von drei Jahren das Laufen, zwei Sieger-, eine Ehrenurkunde (Messfehler) bei den Bundesjugendspielen. Ausdauerprobleme verhinderten Sport als viertes Abiturfach (nach Religion, Erdkunde und Töpfern), stattdessen Deutsch. Drei völlig verschenkte Fitnessclub-Mitgliedschaften. Lernte Mona in einem Kurs für Seidenmalen in der Toskana kennen. Sie war die Busfahrerin, die die Gruppe vom Bahnhof Siena abholte. Seither immer wieder verzweifelte Versuche, einer geregelten Tätigkeit nachzugehen, die aber ähnlich scheiterten wie regelmäßiges Lauftraining. Gelegentliche Auftritte in Laufklamotten sind im Prinzip die einzige Chance für ihn, in seinem Berliner Wohnblock (Altbau) ein wenig an Sozialprestige zu gewinnen. Tüftelt an Schweiß aus der Sprühdose, um hartes Training auch geruchsecht vorzutäuschen.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Laufen ist immer Qual, egal, ob man läuft oder nicht. Die Wade reißt schon beim Schleifemachen. Und das ist erst der Anfang. Jeder Schritt ein Martyrium, oben, unten, überall. Wenn man nicht läuft, ist es allerdings noch schlimmer: Dann pocht das schlechte Gewissen. Wirklich wohl fühlt man sich allenfalls für ein paar wenige Minuten unmittelbar nach dem Laufen. Dann tut zwar alles weh, aber das schlechte Gewissen pocht etwas leiser. Doch kaum tropft der Schweiß nicht mehr, geht das innere Psy-chomassaker wieder los. Anschwellendes Schweinehundgebrüll: »Letztes Jahr ging die Runde um den Schlachtensee aber noch bedeutend zügiger. Vor allem zweimal. Wenn schon nicht schnell, dann wenigstens nicht so kurz - hatten wir uns doch mal vorgenommen, oder? Wo kommt dieses Knarzen eigentlich her? Hüfte? Leiste? Leber? Kein Wunder, bei dem Lebenswandel. Aber immer große Fresse, von wegen Marathon. Und am Ende doch nur die Seniorenrunde im Schlurfmodus. Das soll laufen sein? Die Spaziergänger grinsen ja schon. Die überlegen, ob sie den Rettungswagen rufen. Kein Wunder, bei der lila Birne. Jupp Heynckes ist ein Albino gegen mich. Und Reiner Calmund ein Strich. Auf den Reklamefotos liegt dieses elend teure Laufhemd ganz eng an. Warum weigert es sich bei mir? Ich sehe aus wie ein verhängtes Kettenkarussell, das in Zeitlupe durch den Wald rollt. Läufst du noch oder stirbst du schon, du dicke, lahme Ente?«
Leider stimmt jedes Wort. Weghören geht nicht. Kommt ja von innen, und doch nicht zu überhören. Ich sehne einen Tinnitus herbei. Laufen, das ist aber auch Hoffnung. Die Illusion, nach dem samstäglichen Gehechel durch den Grunewald nicht ganz so fertig zu sein wie beim letzten Mal. Die Vorstellung, dass die schnuffelige, kleine Praktikantin zufällig guckt, wenn man das Hosenbein an der Stuhlkante ein wenig emporschiebt, so dass ein Stück dieser plumpen, aber immerhin ziemlich harten Wade zu sehen ist, die wir just in diesem Moment bis zur Krampfstarre anspannen, ohne dabei angestrengt auszusehen.
Die schlimmste Hoffnung ist allerdings die auf Gelassenheit: Bewegung genießen, frische Luft einsaugen, nur mal zwei Minuten lang nicht auf die Uhr gucken. Einfach mal loslassen, empfiehlt die Vernunft. Würde ich ja gern, antwortet der Läufer, geht aber nicht. Laufen verhält sich zur Gelassenheit wie Dieter Bohlen zu Thomas Anders - eine völlig zerrüttete Beziehung. Mal angenommen, der Dalai Lama würde laufen. Wie würde der kleine Tibeter das Training angehen? Erst mal lachen, als Grundhaltung. Hülfe ja schon eine Menge, wenn sich die notorisch maulende Läuferbande daran halten würde. Dann ein Viertelstündchen meditieren. Auch gut: Einfach mal gar nichts machen - mentales Walken. Verabschieden aus der bösen Welt da draußen und eintauchen ins Paradies, wo Wadenkrampf und Lungenbrennen wohnen.
Dann langsam loslaufen, ganz leicht und gut gelaunt. Kein Trainingsplan im Kopf, keine Uhr am Handgelenk, erst recht kein GPS oder Handy. Freies Laufen, ohne jede Vorgabe, ohne Ziel, ohne Druck. Kurz, Urlaub auf Luftpolstersohlen. Schöne Vorstellung, aber leider völlig unrealistisch. Wer läuft, will Qual und Zweck. Anerkennung, abnehmen, Bestzeit rennen, von seinen Kollegen bestaunt werden. Zielloser Zen-Run funktioniert erst recht nicht, wenn der Ehrgeiz brennt. Wo kommen wir denn da hin, wenn Laufen auf einmal nur noch Spaß macht? Es ist die Angst, die uns treibt, nicht das Vergnügen.
Und so dreht sich der Läufer in einer endlosen Redundanzschleife der Dialektik: Hoffen und Bangen, Endorphinrausch und Suizidgedanken, Sucht und Unlust, Lachen und Leiden erzeugen ein stetes Feuerwerk der Emotionen, das uns mehr als ohnehin schon an uns zweifeln lässt.
Ein Mal, nur ein einziges Mal, wollen wir den großen Sieg, am liebsten über uns selbst. Aber die Anstrengung auf dem Weg dorthin umgehen wir mit allerlei Listen. Verträge mit uns selbst schließen wir nur, um sie alsbald frohgemut zu brechen. Natürlich könnten wir schneller sein und dünner. Aber jetzt gerade nicht. Nächste Woche vielleicht oder nächstes Jahr. Aber da klappt es wahrscheinlich auch nicht.
Trotzdem laufen wir weiter. Damit wir weiter leiden können. Lauf und Leid gehören zusammen wie Loki und Helmut Schmidt. Vergeblich bleibt jeder Versuch, die beiden zu trennen. Man kann sich aber ganz gut arrangieren mit dem fortwährenden Scheitern an den eigenen Erwartungen. Die Qualität der Ausreden wird mit den Jahren beständig besser.
Schöner scheitern, so lautet das Lebensmotto des Achim Achilles. Zahlreiche eindrucksvolle Beispiele dafür sind in diesem Buch dokumentiert, Kolumnen, die bei Spiegel Online erschienen sind. Die Resonanzen zeigen: Hobbyläufer Achilles ist offenbar nicht allein mit seiner emotionalen Resterampe. Viele Leser stellten nach Lektüre des ersten Bandes (Achilles' Verse: Aus dem Leben eines Läufers) erleichtert die Frage: »Achim, woher weißt du, wie es in mir aussieht?«
Achim weiß es gar nicht. Er schreibt nur auf, was tagtäglich in ihm wühlt, vor, während und nach dem Laufen. Offenbar aber ticken Läufer ziemlich synchron. Jeder kämpft zwar verbissen für sich, aber allein sind wir dennoch nicht. Denn im Kopf und in den Beinen passiert bei all diesen Alltagshelden dasselbe, im Magen und im Bett übrigens auch.
Die archaische Fortbewegung auf zwei Beinen ist eben mehr als ein Zeitvertreib: Laufen ist kollektives Bewusstsein, ein unsichtbares Band, das Millionen Menschen aller Kulturen, Generationen und Schichten zusammenhält. Die Sprache der Beine versteht man überall auf der Welt.
Für Millionen Freizeitathleten bedeutet Laufen Leiden, aber eben auch Leben, in seiner unkompliziertesten Variante. Wer läuft, wird leicht, vor allem dann, wenn er gar nicht daran denkt: Endlich mal ein Stündchen ohne Arbeit und ohne Handy, ohne Druck, Generve und Ästhetikdiktat. Stattdessen einfach nur Schritt für Schritt und immer nach vorne. Was sind dagegen schon die leisen Quietscher des Hüftgelenks oder das Pieken des Fersensporns?
Laufen ist Leiden, aber voller Freude.
EIN TRAUMMANN FÜR CHARLOTTE ROCHE
Markenmonster oder Speckschürzenträger, Feuchtgebiet oder Betonscheitel: Achim Achilles hat die Läuferszene genau analysiert. Er gibt einen Überblick zu den unterschiedlichen Erscheinungstypen - und ergründet die Erotik des Laufens.
Erotik ist ja eine feine Sache: knackige Körper in einen Hauch von Nichts gehüllt, anmutige Bewegungen und geheimnisvolle Geräusche.
Läufer erfüllen all diese Kriterien, vor allem im Sommer, wenn ihre semitransparenten Funktionshemden den Körperstahl nachzeichnen. Unter der eng anliegenden Laufhose signalisieren ein letzter Rest von Männlichkeit und angestrengtes Hecheln den Betrieb der Vitalfunktionen. Und doch schaffen es weder Läufer noch Läuferin, auf den Waldwegen dieses Landes erotisches Knistern zu erzeugen, sondern vielmehr angewiderte Blicke.
Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Kurzbeschreibung
Achim Achilles legt jetzt noch ein paar Runden drauf - mit der erweiterten Neuausgabe seines Kultbuchs: mehr Geschichten, mehr Vergnügen, mehr Lesespaß!
Klappentext
"Sehnen lügen nicht."
Achim Achilles -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.
#bÜber den Autor
Achim Achilles lernte im Alter von drei Jahren das Laufen, zwei Sieger-, eine Ehrenurkunde (Messfehler) bei den Bundesjugendspielen. Ausdauerprobleme verhinderten Sport als viertes Abiturfach (nach Religion, Erdkunde und Töpfern), stattdessen Deutsch. Drei völlig verschenkte Fitnessclub-Mitgliedschaften. Lernte Mona in einem Kurs für Seidenmalen in der Toskana kennen. Sie war die Busfahrerin, die die Gruppe vom Bahnhof Siena abholte. Seither immer wieder verzweifelte Versuche, einer geregelten Tätigkeit nachzugehen, die aber ähnlich scheiterten wie regelmäßiges Lauftraining. Gelegentliche Auftritte in Laufklamotten sind im Prinzip die einzige Chance für ihn, in seinem Berliner Wohnblock (Altbau) ein wenig an Sozialprestige zu gewinnen. Tüftelt an Schweiß aus der Sprühdose, um hartes Training auch geruchsecht vorzutäuschen.
Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Kurzbeschreibung
Was als Trend begann, ist zur Volksseuche geworden: das Walken. Die Fans dieser Schleichbewegung hängen auch noch dem Irrglauben an, die Slow motion am Stock habe irgendetwas mit Sport zu tun. Achim Achilles hat den Wahnsinn von Anfang an durchschaut und sich den Kampf gegen das Walken auf die Fahnen geschrieben. Dieses aufrüttelnde Hörbuch, gelesen von Heikko Deutschmann, enthüllt die ganze Wahrheit über Freizeitvergeudung, systematische Volksverdummung und ihre schrecklichen Folgen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .
Über den Autor
Achim Achilles lernte im Alter von drei Jahren das Laufen, zwei Sieger-, eine Ehrenurkunde (Messfehler) bei den Bundesjugendspielen. Ausdauerprobleme verhinderten Sport als viertes Abiturfach (nach Religion, Erdkunde und Töpfern), stattdessen Deutsch. Drei völlig verschenkte Fitnessclub-Mitgliedschaften. Lernte Mona in einem Kurs für Seidenmalen in der Toskana kennen. Sie war die Busfahrerin, die die Gruppe vom Bahnhof Siena abholte. Seither immer wieder verzweifelte Versuche, einer geregelten Tätigkeit nachzugehen, die aber ähnlich scheiterten wie regelmäßiges Lauftraining. Gelegentliche Auftritte in Laufklamotten sind im Prinzip die einzige Chance für ihn, in seinem Berliner Wohnblock (Altbau) ein wenig an Sozialprestige zu gewinnen. Tüftelt an Schweiß aus der Sprühdose, um hartes Training auch geruchsecht vorzutäuschen.
Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Kurzbeschreibung
Satt läuft besser!
Deutschlands bekanntester Freizeitläufer isst gern und viel, will aber auch Bestzeiten laufen. Auf Dauer bringt ihn seine Lieblingskost - Pizza, Bier und Schokopudding - dabei allerdings nicht weiter. Sportlich korrekte Rohkost macht ihn depressiv. Was tun? Der Achilles "Lauf-Gourmet" bietet die Alternative: eigens ausprobierte Power-Rezepte, Tricks, die satt, aber nicht dick machen und helfen, mit mehr Genuss dem Trainingsziel entgegenzulaufen.
Über den Autor
Achim Achilles lernte im Alter von drei Jahren das Laufen, zwei Sieger-, eine Ehrenurkunde (Messfehler) bei den Bundesjugendspielen. Ausdauerprobleme verhinderten Sport als viertes Abiturfach (nach Religion, Erdkunde und Töpfern), stattdessen Deutsch. Drei völlig verschenkte Fitnessclub-Mitgliedschaften. Lernte Mona in einem Kurs für Seidenmalen in der Toskana kennen. Sie war die Busfahrerin, die die Gruppe vom Bahnhof Siena abholte. Seither immer wieder verzweifelte Versuche, einer geregelten Tätigkeit nachzugehen, die aber ähnlich scheiterten wie regelmäßiges Lauftraining. Gelegentliche Auftritte in Laufklamotten sind im Prinzip die einzige Chance für ihn, in seinem Berliner Wohnblock (Altbau) ein wenig an Sozialprestige zu gewinnen. Tüftelt an Schweiß aus der Sprühdose, um hartes Training auch geruchsecht vorzutäuschen.
Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Pressestimmen
"Dr. med. Thomas Weiss, Fernseharzt in "Praxis Dr. Weiss", SWR, zeigt in seinem Ratgeber "Lipödem & Cellulite", wie Sie durch Selbsthilfe und wirksame Therapien zu gesunden Beinen kommen." (Neue Gesundheit )
Kurzbeschreibung
Wirksame Hilfe vom Fernseharzt
Millionen Frauen in Deutschland leiden darunter: unter dem so genannten Lipödem, Fettansammlungen im Unterhautgewebe. Der bekannte Arzt und Autor Dr. Thomas. Weiss trifft in seiner Praxis seit einiger Zeit verstärkt auf dieses Phänomen: Frauen mit stark geschwollenem Gliedmaßen kommen vermehrt zu ihm, weil er als einer der ersten Ärzte wirkungsvolle Methoden gegen Lipödeme entwickelt hat. Lipödeme führen zu Schwellungen, Schmerzen, Unregelmäßigkeiten und/oder Verdickungen der Haut, vor allem an den Oberschenkeln. Dort kommt es oft auch zu dem so genannten "Orangenhautphänomen", der "Zellulitis", einem eher ästhetischem Problem. Bereits kleine Stöße im Alltag führen zu Blutergüssen und besonders im Bereich der Oberschenkel-Innenseiten kommt es leicht zu Entzündungen, da sich die Haut wund scheuert. Dr. Weiss erklärt in diesem Buch diese noch kaum bekannte, aber weit verbreitete und unangenehme Krankheit und beschreibt geeignete Behandlungsmethoden: Entstauung durch Vakuummassagen, spezielle Massagetechniken sowie Kompressionsbehandlungen. Dazu empfiehlt er eine Ernährungsumstellung und medikamentöse Maßnahmen. Endlich finden Betroffene hier einen kompetenten Ratgeber für ihr Problem.
Über den Autor
Dr. med. Thomas Weiss, geb. 1952, ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Psychiatrie und Psychotherapie, Naturheilverfahren, Psychoanalyse und Umweltmedizin in Mannheim. Seit 2002 strahlt der SWR wöchentlich seine halbstündige Fernsehsendung "Praxis Doktor Weiss" aus.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Stellt man die welligen oder knotigen Hautveränderungen als rein kosmetisches oder als reines Gewichtsproblem dar, wird man dem Leiden der betroffenen Frauen nicht gerecht.
Erkrankung oder rein kosmetisches Problem?
Die meisten Frauen trifft es irgendwann. War die Haut früher glatt und straff, wird sie nach einer Gewichtszunahme, nach einer Schwangerschaft, nach den Wechseljahren oder einfach »nur so« unregelmäßig, wellig und knotig. Die so genannte Orangenhaut taucht zuerst an Oberschenkeln und Hüften, dann an immer mehr Stellen des Körpers auf. Da helfen weder Salben und Cremes noch andere Wundermittel - sie verpuffen ohne Wirkung. Ob die Cellulite eine Erkrankung darstellt, ist umstritten. Der Streit beginnt schon beim Namen. Die einen nennen das Phänomen Cellulite oder Cellulitis, andere sprechen von Orangenhaut. Ärzte bezeichnen die Beschwerden als Dermatopanniculosis deformans. Gemeint ist immer das Gleiche. In vielen Fällen, jedoch nicht immer, geht die Cellulite mit einem zweiten Krankheitsbild einher, das in der Medizin als Lipödem bezeichnet wird und Schwellung des Fettgewebes bedeutet. Es beginnt in der Regel bereits in jungen Jahren mit »dicken Beinen«. Kommt es zu einer Gewichtszunahme, bleibt der Oberkörper zwar schlank, dafür nehmen aber vor allem die Beine weiter an Umfang zu. Schreitet der Prozess fort, werden auch Oberarme und Oberkörper allmählich stärker. Abends leiden die Betroffenen unter Spannungen in der Haut, die Beine werden müde, schwer und stoßempfindlich. Selbst kleinste Verletzungen hinterlassen deutlich sichtbare blaue Flecken.
Rätselhaftes Beschwerdebild
Zum großen Leidwesen der Frauen nehmen sie im Laufe der Jahre an den jeweiligen Körperpartien immer mehr zu. Meist beträgt der Unterschied zwischen oben und unten zwei oder mehr Konfektionsgrößen. Die zahlreichen Versuche abzunehmen scheitern oder sind an den falschen Stellen erfolgreich. Schlank wird man dort, wo es eigentlich nicht nötig ist. Weder Sport noch Diäten noch Medikamente bringen sichtbare Ergebnisse. Daneben leiden die betroffenen Frauen unter Wassereinlagerungen in Gesicht, Händen oder Unterschenkeln. Der Ring geht morgens nicht über den Finger, die Brust spannt vor der Periode, oft passen sogar abends die Schuhe nicht mehr, die sie morgens leicht anziehen konnten. Vor der Periode kann das Gewicht um mehrere Kilo nach oben gehen. Gleichzeitig fühlen sie sich elend, abgeschlagen und reizbar. Lassen sie sich auf Herz und Nieren untersuchen, ist das Ergebnis oft unbefriedigend. Ein krankhafter Befund kann nicht erhoben werden.
Warum Behandlungsversuche nicht wirken
Um die Lüftung dieses und anderer Geheimnisse geht es in diesem Buch. Das, was auf den ersten Blick so schwer erklärbar erscheint, sind einige klar umschriebene, jedoch wenig bekannte Erkrankungen. Am Ende der Lektüre werden Sie verstehen können, wie sie entstehen und warum sie so hartnäckig sind. Im Buch werden drei Krankheitsbilder beschrieben: Cellulite, Lipödem und diffuse Wassereinlagerung bei ansonsten gesunden Frauen. Die Beschwerden hängen inhaltlich zusammen. Ihnen gemeinsam sind Durchblutungsstörungen der Kapillaren, d.h. der kleinsten Gefäße des Körpers, und eine Störung des Lymphabflusses, weshalb die Beschwerden auch oft nacheinander oder gemeinsam auftreten. Um die Krankheitsbilder zu verstehen, sind einige Grundlagen notwendig, vor allem Wissen über die Funktion des Lymphsystems. Danach werden die verschiedenen Krankheiten und ihre Entstehung dargestellt. Und schließlich erfahren Sie, wie man sie erfolgreich behandeln kann. Da sich die therapeutischen Verfahren nicht grundsätzlich voneinander unterscheiden, werden sie im letzten Kapitel des Buches gemeinsam erläutert.
Vor allem möchte Ihnen dieses Buch einen Weg aufzeigen, wie Sie durch Selbsthilfe und wirksame Therapieverfahren wieder zu größerem Wohlbefinden, schönerer Haut und schlankeren Beinen kommen.
Jeder weiß, wozu der Blutkreislauf gut ist. Vom Lymphsystem aber haben die meisten gerade einmal gehört - wozu es dient, ist weitgehend unbekannt. Meist wird es uns nur bewusst, wenn z. B. die Lymphknoten am Hals aufgrund einer Erkältung schmerzhaft geschwollen sind. Doch über Aufbau und Funktion des Lymphsystems als Ganzem wissen selbst medizinisch Versierte oft nur ungenügend Bescheid.
Die große »Kläranlage« des Körpers
Nicht alle Lebewesen verfügen über ein Lymphsystem - Fische z.B. kommen glänzend ohne ein solches aus. Wir Menschen benötigen es jedoch, genau wie alle anderen Säugetiere und wie die Vögel. Das Lymphsystem ist eine Einbahnstraße, die in den Randzonen in fast allen Geweben des Körpers ihren Anfang nimmt. Dort wird der »Sondermüll« eingesammelt und in die obere Hohlvene kurz vor dem Herz entleert. Damit schließt sich der Kreislauf wieder. Alle höheren Lebewesen verfügen über ein System, nämlich die Arterien, das vom Herz wegführt, sowie über ein doppeltes Gefäßsystem, nämlich Venen und Lymphgefäße, die Blut und Lymphflüssigkeit (Lymphe) wieder zum Herz zurücktransportieren. In dieser Drainage- oder Entwässerungsfunktion besteht eine der Hauptaufgaben der Lymphgefäße. Lagert sich Flüssigkeit zwischen den Zellen ein, beispielsweise bei Verletzungen oder Entzündungen, tritt das Lymphsystem vermehrt in Aktion und sorgt dafür, dass die Flüssigkeit aufgenommen und sicher beseitigt wird. Welche Auswirkungen der Ausfall des Lymphsystems hat, wurde in einem Tierexperiment sichtbar: Unterbindet man die Lymphbahnen an nur einem Bein komplett, tritt unweigerlich der Tod ein - und zwar innerhalb von 24 Stunden.
Aufrechter Gang und fehlende Haare
Im Vergleich zu anderen Lebewesen kommt dem Lymphsystem beim Menschen eine besondere Bedeutung zu. Dies liegt zum einen im aufrechten Gang begründet, mit dem sich der Mensch von seinen Verwandten, den Affen, unterscheidet. So günstig diese Aufrichtung für die Entwicklung war - sie wurde mit einer erhöhten Druckbelastung der Blutgefäße in den Beinen erkauft. Unsere Beine stehen unter Dauerdruck und lassen so mehr Flüssigkeit in das Gewebe der Unterschenkel und Füße sickern. Würden wir uns wie unsere animalischen Vorfahren auf allen Vieren fortbewegen, wäre dieses Buch völlig überflüssig. Der zweite Grund für die besondere Bedeutung des menschlichen Lymphsystems hat ebenfalls mit unserer Entwicklungsgeschichte zu tun. Nach und nach verlor der Mensch den größten Teil seiner Behaarung und zog als »nackter Affe« durch Savannen und Wälder. Ein Fell ist jedoch nicht nur kleidsam, es schützt vor allem auch gegen Kälte. Um nicht zu erfrieren, entwickelte sich beim Menschen eine dicke Fettschicht in der Unterhaut, die uns anstelle des Fells vor Unterkühlung schützte.
Lebenswichtige Fettschicht
Als Kälteschutz durfte das Unterhautfett des Menschen nicht zu dünn sein. Um ein Fell von einem Zentimeter Höhe zu ersetzen, benötigte er ein vier Zentimeter dickes Fettpolster! Kein anderes Lebewesen, nicht einmal Schweine, verfügt über einen derart ausgeprägten Fettmantel, selbst im Bereich von Armen und Beinen. Damit ist der Mensch ausgezeichnet gegen kalte Nächte im Freien geschützt. Doch der Kälteschutz hat auch seine Nachteile - womit das Thema »Lymphsystem« ins Spiel kommt. Die dicke Unterhaut besteht aus sehr lockerem Fettgewebe. Dort lagert sich leider auch leicht Flüssigkeit ein. Es besteht die Gefahr, dass sich so viel Flüssigkeit ansammelt, dass es zur Schwellung, einem Ödem, kommt. Um dem vorzubeugen, benötigte der Mensch ein leistungsfähiges zusätzliches Entwässerungssystem - das Lymphsystem. Es dient dazu, alle Stoffe abzutransportieren, die zwischen den Zellen im Bindegewebe entstehen. Das sind neben der Flüssigkeit vor allem Eiweiße, Zellen, aber auch Fremd- und Schadstoffe. Darüber hinaus spielt das Lymphsystem eine entscheidende Rolle bei der körpereigenen Abwehr.
Aufbau des Lymphsystems
Das Lymphsystem transportiert Flüssigkeit, die Lymphe, aus...
Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Kurzbeschreibung
Paul Skamper sitzt nach aufregenden, aber nicht besonders erfolgreichen Expeditionen in Nürnberg fest und ordnet das Erbe seines Vaters. Als ihm ein alter Freund von merkwürdigen Vorgängen beim immer beliebter werdenden Geocaching, einer Art Internet-Schnitzeljagd, berichtet, ist er deswegen sofort bereit, der Sache auf den Grund zu gehen.
Leichenteile sollen sich an den Zielkoordinaten finden, und was steckt hinter dem Selbstmord eines Geocachers im Nürnberger Tiergarten? Wahrscheinlich alles nur Gerüchte und Hirngespinste. Aber die Schnitzeljagd macht Spaß und das Codeknacken ist endlich mal wieder eine Herausforderung.
Doch dann entdeckt Paul in einer finsteren Nacht, auf einer bizarren Felsformation, tatsächlich einen abgetrennten Arm. Und das ist für lange Zeit das Letzte, was er sieht. Eigentlich sollte das als Warnschuss genügen, aber jetzt ist seine Neugier erst recht nicht mehr zu zügeln.
Über den Autor
Gunnar Schuberth, 1959 in Münchberg/Saale geboren, hat Germanistik studiert. Er arbeitet als freier Journalist und schreibt Gedichte und Theaterstücke. 1988 veröffentlichte er den Gedichtband "Die Hoffnung gibt mich nicht auf", und 1991 wurde sein Theaterstück "Lenk oder die Regeln des Kampfes" mit dem Autorenstipendium der Stadt Nürnberg ausgezeichnet, wo Gunnar Schuberth sei 1983 lebt. "Der Schlaf des Schmetterlings" ist sein erster Kriminalroman.
Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Brian Harding war immer ein guter Sportler - aber niemals ein herausragender! Der Boston-Marathon ist erst sein zweiter Start über die 42-Kilometer-Distanz, doch Brian weiß, dass er heute gewinnen wird. Ein neues Dopingmittel verleiht seinem Körper ein Mehrfaches des normalen Leistungsvermögens. Die Substanz baut sich während des Laufes ab, so dass sie nach dem Überqueren der Ziellinie nicht mehr nachweisbar sein wird. Ein scheinbar perfekter Plan.
Doch außer der Siegprämie von 150.000 Dollar wartet bereits der Geheimdienst NSA auf Brian. Die Formel dieses neuen Dopingmittels ist immens wertvoll und die NSA-Einsatzleiterin Rachel Parker weiß, dass sie an Brians Blut gelangen muss, bevor er auf die Zielgerade einbiegt.
Die Jagd ist eröffnet!
(literaturcafe.de , 12.12.2008)
Es ist ein Plot wie aus einem Hollywoodfilm, den sich Frank Lauenroth für seinen neuen Roman erdacht hat. Frank Lauenroths Thriller "Boston run" ist ein spannendes Rennen mit überraschendem Ausgang.
(buchwurm.info , 20.12.2008)
Obwohl wir doch von Brian Harding auf den knapp über 200 Seiten des Thrillers nicht allzu viel erfahren, fiebern wir von der ersten Seite an mit ihm mit. Frank Lauenroth erschafft mit Brian den Sympathieträger, der sofort zur Identifikationsfigur wird - denn wer würde nicht gerne selbst einmal einen Marathon überstehen und dann sogar vielleicht gewinnen und das nicht unerhebliche Preisgeld einsacken? So projiziert der Leser seine Wünsche auf Brian, was ihn uns noch näher bringt.
Frank Lauenroths Schreibstil ist schnörkellos und beschränkt sich auf das Wesentliche. Keine überflüssige Information bremst die Spannung aus, nirgends treffen wir unwichtige Personen an, die für die Handlung unwesentlich sind. Auch auf eine wissenschaftliche Diskussion um die Wunderdroge lässt Lauenroth sich nicht ein. Das Dopingmittel setzt er als gegeben voraus, es ist hier nur Mittel zum Zweck und Aufhänger der spannenden Handlung. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen, denn sämtliche Spekulationen über die Machbarkeit einer solchen Droge oder ihre Herstellung hätten doch nur in eine Sackgasse laufen können.
Nach seinem Science-Fiction-Roman "Simon befiehlt" stellt Frank Lauenroth nun eindrucksvoll unter Beweis, dass er auch ein Händchen für das Thrillergenre hat. Seine Figuren bleiben uns zwar etwas fremd, was in diesem Kontext aber überhaupt nicht stört. Die Geschichte gefällt ausgesprochen gut und wartet am Ende noch mit einer Überraschung auf und auch mit einem Schluss, der dem Leser ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert. Hier zeigt uns der Autor seinen Sinn für Humor.
"Boston Run" ist ein rundum gelungener Thriller, der hoffen lässt, dass Frank Lauenroth diesem Genre treu bleibt und uns möglichst bald mit seinem nächsten Werk versorgen wird.
Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Carpe diem - nutze den Tag!
Packende Lebensgeschichte einer Mittvierzigerin, die nach einer Brustkrebsdiagnose nicht etwa aufgibt, sondern mit dem Triathlon beginnt - und dabei einen Pokal nach dem anderen gewinnt. Selbst im Alter von mittlerweise 73 Jahren ist die Autorin so lebenslustig wie eh und je, nimmt jedes Jahr an zahllosen Wettkämpfen teil - und hat bereits etliche Altersklassenrekorde aufgestellt. Nicht zuletzt schwört Ruth Heidrich auf eine vegane Ernährung.
Buchrückseite
Als bei Ruth Heidrich im Alter von 47 Jahren Brustkrebs diagnostiziert wird, geht sie in die Offensive: Sie verzichtet ab sofort auf tierische Nahrungsmittel und sucht sich ein ungeahntes sportliches Ziel - einen Ironman-Triathlon. Mit ihrer lebensbejahenden Haltung und einem unglaublichen Durchhaltevermögen stellt sie sich der Herausforderung von 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometern Radfahren und 42,2 Kilometern Laufen. Begleiten Sie die sympathische Hawaiianerin auf ihrem Weg voller Höhen und Tiefen.
Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Die Diagnose
Die Worte 'infiltrierendes duktales Karzinom' schockierten und betäubten mich. Ich konnte nicht glauben, was ich gerade gehört hatte. Als dieses potenzielle Todesurteil seine Wirkung entfaltete, ergriff mich eine wilde, unkontrollierbare Panik. "Oh, nein!", schrie ich, "Nein, nein, nein...." Die vernichtenden Worte der Diagnose Krebs hallten in meinem Kopf wider, während ich gegen Schwindel und Übelkeit ankämpfte. Ich fühlte mich wie in einem schrecklichen Alptraum, aus dem ich gerade erwachte.
Nur einige Minuten zuvor, während ich nach der Biopsie auf die Ergebnisse der Gewebeuntersuchung wartete, war ich mir sicher - und sogar fest davon überzeugt - gewesen, dass die krankhafte Wucherung in meiner Brust gutartig war. Ich sagte mir immer wieder, dass alles bestimmt in Ordnung kommen würde, so wie es immer in meinem Leben gewesen war, wenn sich eine Tragödie anbahnte. Hatte ich nicht immer alles richtig gemacht? Als mir die Realität bewusst wurde, fühlte ich mich völlig einsam. Niemand hörte meinen stummen Schrei: "Das ist nicht fair!"
Ich hatte mich stets 'ausgewogen' ernährt und vor Jahren dem roten Fleisch abgeschworen. Ich hatte viel Sport getrieben und war sogar ein paar Marathons gelaufen. Ich war immer regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung inklusive Mammographie gegangen und hatte meine Brust jeden Monat mit religiösem Eifer untersucht.
Wie konnte das passieren? Und warum mir? So etwas gibt es doch nur im Film - oder widerfährt anderen Menschen, dachte ich. Ich hatte immer ein recht konventionelles Leben geführt: gesund, erfolgreich, regelkonform. Im Spiel des Lebens hatte ich sogar richtig gute Karten bekommen. Ich war attraktiv genug gewesen, um den ein oder anderen Schönheitswettbewerb zu gewinnen, und ich trat sogar drei Mal in der Fernseh-Serie Hawaii 5-O auf. Ich war gebildet, hatte einen spannenden, gut bezahlten Job als Militärlogistikerin, der mit Reisen in die ganze Welt verbunden war. Alle vier Großeltern hatten ihr neunzigstes Lebensjahr erreicht, weshalb ich davon ausgehen konnte, dass meine Gene recht gut waren. Ich führte eine - wie ich dachte - gute, stabile Ehe und hatte zwei aufgeweckte, hübsche und erfolgreiche Kinder. Mein Leben hätte nicht besser sein können!
Warum also diese Lawine der Zerstörung? Ich war gerade sowohl zu 'lebenslänglich' als auch 'zum Tode' verurteilt worden. Lebenslänglich, weil es immer noch keine wirkliche Heilmethode für Brustkrebs gibt, und zum Tode, weil Brustkrebs eine der Haupt-Todesursachen für erwachsene Frauen ist. Jede siebte oder achte amerikanische Frau stirbt daran. Er galt außerdem als Todesursache Nummer eins für Frauen in meiner Altersgruppe.
"Oh Gott, was soll ich jetzt machen?", fragte ich die beiden Chirurgen, die mich behandelten. "Noch eine Operation", sagte der Oberarzt. "Ich empfehle Ihnen eine eingeschränkte radikale Mastektomie, weil der Tumor so groß ist."
Ich hatte die Chirurgen dazu überredet, mich (gegen jede bessere Meinung, wie sie sagten) bei meiner ersten Operation zuschauen zu lassen. Anstelle einer Vollnarkose hatte ich nur eine örtliche Betäubung bekommen und war deshalb Zeugin davon geworden, wie die Chirurgen einen golfballgroßen Brocken aus meiner rechten Brust schnitzten. Weil ich glaubte, die Größe in Gedanken sicherlich zu übertreiben, versuchte ich, das Bild schrumpfen zu lassen. Aber vergeblich. Der Tumor war immer noch schrecklich groß.
Die Art von Operation, die die Chirurgen gerade empfahlen, beinhaltete das Entfernen des nach der Biopsie übrig gebliebenen Brustgewebes, des Bindegewebes, das die Brustmuskeln bedeckt, der Brustwarze und aller Lymphknoten in der Achselhöhle. Eine Lumpektomie, bei der nur der Tumor selbst und das angrenzende Gewebe entfernt werden, stand außer Frage, weil sich die Krebszellen bereits zu stark verbreitet hatten. Die Ärzte sagten mir, dass nach der Operation Tests durchgeführt werden müssten, um die Ausbreitung zu bestimmen. Wie sich herausstellte, waren zwei der Tests positiv, und beide ergaben, dass der Krebs gestreut hatte. Es gab ein krebs-positives Knochen-Ultraschallbild, und die Röntgenaufnahme der Brust wies auf einen Befall meines linken Lungenflügels hin.
Zu jener Zeit fühlte ich mich von meinen Brüsten betrogen, deshalb hatte ich kein Problem damit, der Operation zuzustimmen - ich musste gar nicht erst darüber nachdenken. Als die Chirurgen vorschlugen, auch die andere Brust abzunehmen, nachdem ich mich von der ersten Amputation erholt hätte, war ich bereit, beide Brüste zu opfern, obwohl es keine Garantie dafür gab, dass dies mein Leben retten würde, auch nicht mit Chemotherapie und Bestrahlung. Bösartige Tumoren haben nämlich die Angewohnheit, Zellen zu streuen - sogenannte Metastasen -, die sich in entfernte Körperteile ausbreiten. Die Brüste zu amputieren, glich an diesem Punkt dem Schließen der Stalltür, nachdem das Pferd bereits geflüchtet war. Mit Chemotherapie und Bestrahlung weiterzumachen war ebenfalls nicht sehr vielversprechend.
Auf meine nächste Frage schüttelten die Ärzte (jetzt waren drei im Raum) den Kopf und sagten: "Wir wissen nicht, ob Sie noch drei Monate, drei Jahre oder sonst wie lange zu leben haben. Wir wissen nicht, ob er gestreut hat, und wenn, bis wohin. Und warum, wissen wir schon mal gar nicht..."
Meine Angst wurde noch verstärkt, wenn ich daran dachte, wie der Arzt sich die deutlich sichtbare Geschwulst angeschaut hatte, als ich Anfang dieser Woche bei ihm war, und wie er mich mit großer Besorgnis in der Stimme fragte: "Warum sind Sie nicht schon viel früher gekommen?" Mich hatte augenblicklich Panik ergriffen, und gleichzeitig war ich wütend geworden.
"Was meinen Sie mit 'nicht schon viel früher gekommen'?", hatte ich förmlich geschrieen. "Ich war doch erst vor drei Monaten hier gewesen, und man sagte mir, dieser... dieser..." Ich stotterte inzwischen. Ich beruhigte mich, holte tief Luft und sagte: "Man sagte mir, diese Geschwulst wäre bloß Narbengewebe von der vorherigen Biopsie." Sechs Monate zuvor hatte ich den Ärzten schon zu erklären versucht, dass dieses 'Narbengewebe' wuchs, aber sie hatten mir wiederholt versichert, dass ich mich irrte und alles normal sei. Als ich die Geschwulst vor drei Jahren entdeckt hatte, war mir beteuert worden, ich müsse mir darüber keine Sorgen machen.
"Egal", sagte er, "wir müssen sofort einen Termin für eine Operation machen." Plötzlich wurde mir klar, dass bei der Biopsie im Jahr zuvor der Krebs nicht erkannt worden war. Nun könnte es bereits zu spät sein!
Brustkrebs zu haben, war schlimm genug. Herauszufinden, dass der Krebs in meiner Brust seit drei Jahren aufgrund der Unerfahrenheit, Ignoranz oder Arroganz eines Arztes wuchs, war dagegen mehr, als ich ertragen konnte.
Mit Tränen in den Augen erlebte ich den schlimmsten Moment meines Lebens. Ich wollte schreien, brüllen, um mich schlagen, rasen, meinen Ärger ablassen, mich umdrehen und sterben.
"Halt, Moment mal", dachte ich. "Ich bin noch nicht bereit, mich umzudrehen und zu sterben." Ich wollte kämpfen, um zu leben und gegen dieses Todesurteil mit allem ankämpfen, was ich besaß. Wie konnte ich es mir also leisten, auf genau die Menschen wütend zu sein, die mein Leben retten sollten?
Wenn mir nur noch wenig Zeit blieb, musste ich etwas unternehmen. Es gab eine Menge zu tun. So begann ich den Lauf meines Lebens.
Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Gefangen, geplagt, getreten - das ist das Schicksal von Marvin, der trotz wiederholter Versuche aus der Haut seines laufbesessenen Herrchens nicht herauskommt. Dabei fordert dieser nicht nur das Schicksal seines inneren Schweinehundes heraus: Bei den wagemutigen Laufabenteuern durch den Grand Canyon, auf den Tafelberg und durch weglose Urwälder drohen immer wieder Gefahr für Leib und Leben. Nicht zuletzt wird Marvin auch noch zum Meditieren in den abgasgeschwängerten Vorstadtbezirken Hamburgs genötigt. Bis Grenzen schließlich nur noch existieren, um überschritten zu werden.
Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Ich bin ein Schweinehund. Und das ist gut so. Jedenfalls war es das bis vor einiger Zeit. Aber jetzt ist alles anders. Jetzt liege ich auf der Couch. "Narrative Therapie" nennt es der Doc. Das beste Mittel gegen eine posttraumatische Belastungsstörung. »Wieso posttraumatisch?«, habe ich gefragt. »Ich stecke doch noch mitten drin.« »Aha«, meinte er nur. »Fang' trotzdem an.« Ich weiß sehr genau, wo ich anfangen muss. Aber zuerst werde ich mich wohl oder übel vorstellen müssen. Das tue ich ebenso selten wie ungern, denn wem bin ich schon willkommen? Außerdem ist "innerer Schweinehund" eine wirklich widerliche Wortschöpfung. "Dirigent" hieße ich gern, "Bonvivant" oder meinetwegen auch "Dr. Feelgood". Ganz notfalls auch einfach "Es", so wie von Doc Freud geprägt. Mein Herrchen und Auslöser dieser ganzen Misere nennt mich "Marvin", in Anlehnung an den depressiven, kleinen Roboter aus der Romanserie von Douglas Adams. Also gut, dann: Ich bin Marvin. "Es", Schweinehund, innerer, gefangener, getretener, mit Füßen, die in Laufschuhen stecken. Nun ist es raus. Und ich kann anfangen.
» Wirksam bei Schmerzen und über 160 Beschwerden, Step by Step: Über 70 Tapes richtig anlegen
Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Taping ist voll im Trend: Dieses Handbuch bietet eine Anleitung, wie über 70 Tapes richtig angelegt werden. Dabei wird nicht nur das Symptom oder der lokale Schmerz behandelt, sondern im ganzheitlichen Sinne auch tiefer liegende Ursachen. Zu jedem Beschwerdebild gibt es einen Steckbrief, welche Funktionsverbesserung mit den Tapes erreicht werden kann. Die genaue Step-by-Step-Fotografie garantiert eine optimale Anwendung. Auf der beigelegten DVD werden zusätzlich 20 der wichtigsten Anwendungen visuell vorgestellt.
Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt - nahezu jeder Bundesbürger hat irgendwann einmal zumindest vorübergehend Probleme mit der Wirbelsäule, insbesondere mit den Bandscheiben. Millionen leiden jedoch unter zermürbenden Kreuzschmerzen.
Durch ein effektives Training kann man seinen Rücken stärken. "Rückerts kleine Rückenschule" hilft, mit Rückenbeschwerden besser zurechtzukommen, im Alltag Erleichterung zu finden und durch Übungen den Rücken und die Muskulatur zu kräftigen.
Der Rückenexperte Uwe Rückert erklärt, wie man nicht nur körperliche Verspannungen löst, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden steigert. Mit den neuesten ergonomischen Erkenntnisse für zu Hause und den Arbeitsplatz.
Aus dem Inhalt
- Die zehn goldenen Regeln der Rückenschule
- Die Wirbelsäule - topstabil und optimal beweglich
- Erkrankungen der Wirbelsäule
- Was dem Rücken gut tut
- Wie die Rückenschule hilft
- Schmerzlos durch den Alltag
- Strategien gegen den Stress
- Bewegung ist das A und O
- So bleiben Sie in Form
Der Autor
Uwe Rückert, Jahrgang 1963, ist Facharzt für Orthopädie und Sozialmediziner. Der gebürtige Rheinländer arbeitet als Oberarzt der Abteilung Orthopädie II in der Reha-Klinik Damp (Ostsee). Der Autor ist Wissenschaftlicher Leiter der Rückenschullehrer-Ausbildung an der Akademie in Damp und Dozent für Physiologie an der Physiotherapeutenschule. Uwe Rückert ist verheiratet, Vater von vier Kindern und lebt in Hamburg.
Autoren: Dr. med. Michelle Markus, Alexander Hoffmann
» Ursachen und Behandlung von Ohrgeräuschen
Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Es klingelt und saust, es pfeift und hämmert, es brummt und piepst - immer mehr Menschen leiden unter ständigen Ohrgeräuschen. Je nach Schätzung klagen allein in Deutschland über 1,5 bis drei Millionen Menschen über die nervende Dauerbeschallung im eigenen Kopf. Häufig wird Tinnitus von einer Erkrankung ausgelöst, die gar nicht unmittelbar im Bereich der Ohren liegen.
Dieser Ratgeber erklärt sehr ausführlich und leicht verständlich, wie es zu dem heimtückischen Ohrenrauschen kommen kann. Die Autoren zeigen alle Möglichkeiten, um das komplexe Leiden Tinnitus zu bekämpfen und zu lindern.
Sie erläutern die genauen Unterschiede und Ursachen von objektivem und subjektivem Tinnitus. Betroffene erfahren, welcher Arzt der richtige für sie ist und welche Therapien sich bei der Behandlung von Tinnitus bewährt haben. In vielen Fallbeispielen kommen Betroffenen zu Wort. Auch wenn die Ohrgeräusche chronisch werden, gibt Wege und Strategien, trotz Tinnitus ein lebenswertes Leben zu führen. Die Autoren zeigen, welche dies sind.
Aus dem Inhalt:
- Ich höre was, was du nicht hörst - Sie sind kein Einzelfall
- Der Ton im Ohr macht mich verrückt - Was Tinnitus für den Betroffenen bedeutet
- Woher kommt das Sausen? - Tinnitus ist unkalkulierbar
- Was tun? - So früh wie möglich zum Arzt!
- Skalpell oder Sauerstoff? - Gut ist, was nützt
- Wie gehe ich mit dem chronischen Tinnitus um? - Gewinnen Sie Macht über Ihre Krankheit
Die Autoren
Dr. med. Michelle Markus ist praktizierende Ärztin mit langjähriger Erfahrung in Praxis und Klinik. Sie ist sowohl in der Schulmedizin als auch in der Naturheilkunde zuhause.
Alexander Hoffmann ist freier Journalist und seit 1983 selbstständig. Er wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet und hat bereits mehrere erfolgreiche Ratgeber zum Thema Gesundheit verfasst.
Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Florians Vater ist Einbrecher, und für Florian ist das ein Beruf wie jeder andere. Wie Bäcker, Lehrer oder Elektriker. Ehrlich. Florian weiß, daß Einbrechen verboten ist und sein Vater ins Gefängnis müßte, wenn die Polizei ihn schnappen würde. Aber da besteht keine Gefahr. Florians Vater ist sehr vorsichtig, er bereitet jeden Einbruch sorgfältig vor.
Und er hat sichere Abnehmer für seine Ware. So herrscht fast ein normales Leben in Florians Familie. Bis Julia auftaucht. Julia findet Florian toll und Florian Julia. Aber durch einen Zufall erfährt sie, daß Florian Geheimnisse vor ihr hat, und sie setzt alles daran herauszufinden, was ihr Freund verschweigt.
Der Verlag über dieses Buch (Klappentext): Ein wundervolles Lügenmärchen voller Humor, das davon erzählt, wie der hochmütige Hase den Wettkampf mit seinem Nachbarn, dem Igel verliert, weil er dessen Pfiffigkeit unterschätzt. Von Volker Ernsting witzig illustriert.
Autorenporträt:
Wilhelm Karl Grimm (1786 - 1863) und Jakob Ludwig Carl Grimm (1785 - 1863) sind die bekannten Herausgeber der "Kinder- und Hausmärchen". Jacob Grimm gilt als der eigentliche Begründer der germanistischen Philologie.
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Birgit Hilbig | ... alles zum Thema Laufen / Jogging, Walking und Nordic-Walking